Auf das Buch bin ich schon seit einer Weile scharf. (Letztens ging es bei Ebay für über 90 EUR weg!) Umso erfreuter war ich, als dass man es im britischen Amazon vorbestellen konnte. Dann kam das Paket und mein Mund stand offen. Ach nee, da haben die Jungs von Amazon die ISBN Nummern vertauscht und gekommen ist:

Poetry in Stitches - Linda und Con Connell
Ein zwar sehr schönes Buch über Quilting und Patchwork aber doch nicht das langersehnte Buch.Ach menno !
Der Inhalt ist allerdings sehr schön anzusehen, historische und moderne Quilts, thematisch nach Jahreszeiten geordnet.
Das Wollschaf fragte:
Welchen Designer aus der Strickwelt (z. B. Starmore, Isager, Kagan, Bliss und wie sie alle heißen) würdest du gerne einmal persönlich kennenlernen? Was würdest du sie/ihn fragen?
Herzlichen Dank an Gaby für die heutige Frage!
Ehrlich gesagt, kennenlernen müsste ich da niemanden. Strickdesigner ist ein Beruf wie jeder andere auch. Vielleicht sieht man das verklärt und denkt, die können den ganzen Tag rumstricken und schöne Dinge machen. Aber das ist – so denke ich – auch harte Arbeit. Und hat man erst einen Namen, hat man natürlich auch einen Ruf zu verlieren. Ich schaue mir die Bücher von Frau Isager und Co. gern an. Kennenlernen muss ich sie nicht.
Viel besser finde ich den Kontakt mit anderen Bloggerinnen, da kann man alles fragen, sich über alles austauschen und muss nicht immer daran denken, dass DIE große Designerin vor einem steht. Das ist viel entspannter.
- als morgens durch Schnurren geweckt zu werden,
- die Samtpfötchen im Gesicht zu haben,
- das Fell im Rücken,
- noch zu dösen,
- dann die Krallen in den Arm gekrallt,
- mit den Zähnchen in die Hand gebissen,
- derweil mit den Hinterpfoten den Arm langgekratzt, immer wieder ….
dachte sich Miezinger beim Wecken seines Personals am heutigen Sonntagmorgen um 4:55 Uhr.

Miezinger 1

Miezinger 2
Letztens habe ich einen Styropor-Deko-Kopf angeschleppt, schon etwas lädiert, aber für den Zweck, künftig meine gestrickten Mützen stilvoll fotografieren zu können, gerade noch ausreichend. Der gefiel meinem Schatz gar nicht, so dass seinem Kollegen für mich einen „Glaskopf“ abschwatzen wollte. Da ist er nun, allerdings nicht aus Glas, sondern „Sanitärkeramik“ aber natürlich wesentlich schöner, als der angeschabte Styroporkopf:

Die 2-3 Mützen, die ich pro Jahr stricke, werden jetzt immer auf diesem Teil präsentiert, und sonst darf er vor den Strickbüchern stehen und ein bisschen auf Nofretete machen. Ich freue mich !
Dies nur vorab: Ich hasse es, Haushaltsgeräte zu kaufen.
Anderer Elektrokram ist da schon interessanter, aber Neuanschaffungen von Kühlschrank und Co. interessieren mich nicht die Bohne. Letztes Jahr ging der Herd kaputt, naja, mit dem „Neuen“ habe ich mich versöhnt, er kann doch schneller und besser kochen.
Nun hat es also den Toaster erwischt. Am Neujahrstag funktionierte er noch, am 02.01. heizte er nicht mehr. Kaputt. Okay, wir gehen schnell mal einen neuen Toaster kaufen – denkste. Frau ist überfordert: Langschlitz oder 2 Schlitze, wenn 2 Schlitze, dann zwei kurze oder zwei längere, Brötchenaufbackvorrichtung, Auftauvorrichtung, Krümelschublade, elektronischer Countdownzähler (kein Witz) mit blauen Leuchtdioden ???? Welche Marke, welche Optik, welcher Preis ? Nun sollte man ja meinen, dass ein Toaster halt die Toastscheiben an beiden Seiten wärmt und basta. Wenn man die Preise sieht, muss da aber mindestens 20 Jahre Weltraumforschung drinstecken. Der alte Toaster von Siemens kostete seinerzeit 17 DM, dass weiß ich noch. Für 17 Euro bekommt man da heute nichts, nichtmal einen sofortabfackelnden Billigtoaster aus Fernost. Da muss man schon nochmal ca. 17 Euro drauflegen. Und es ist nichts drin, in dem Gerät, nichts, was auch nicht schon in dem 17-DM-Toaster drin gewesen wäre.
Nun ja, schieben wir das auf gestiegene Lohn- und Energiepreise, die Weltwirtschaftskrise, die Inflation, die Rohstoffknappheit, essen einen Toast und hoffen, dass das nächste Haushaltsgerät erst im nächsten Jahr schlapp macht, denn ich habe da wirklich keine Lust drauf !
voila !

Lady Eleanor Entrelac Stole - fertig !
Verbrauch: knapp 200 Gramm Noro Sockengarn (Kureyon Farbe 233)
Länge: 1,80 m
Breite: 30 cm
Flechtmuster
und – für mich !!

Silvester 2008/2009
Das ist ein Ausblick von unserem Balkon. Die Scheinwerfer befinden sich an der Partymeile am Brandenburger Tor.

Silvester 2008/2009 (2)
Wenig später war der Fernsehturm nicht mehr zu sehen, so dunstig wurde es durch das Feuerwerk. Die Kamera musste aus Sicherheitsgründen hinter dem Katzennetz bleiben.
Dennoch, so ein Ausblick über die Stadt ist toll.
Das Wollschaf fragte:
Mich würde mal interessieren was sich die Leute strick- und handarbeitstechnisch so vorgenommen haben für das Neue Jahr – und ob überhaupt!
Herzlichen Dank an Birgit für die heutige Frage!
Ja, da habe ich schon einige Pläne:
- weniger Socken stricken (da habe ich wirklich genug),
- dafür lieber 2-3 große Teile stricken, 1-2 warme Pullover und eine Jacke,
- ein Paar Handschuhe stricken,
- ein Tuch stricken,
- ein Paar Hausschuhe strickfilzen,
- und die Fäden aller Strickstücke immer sofort (bzw. zeitnah) vernähen.
Auf keinen Fall werde ich mich selbst unter Druck setzen, denn das Hobby soll ja Spaß machen. Ich werde keine 100 Knäuel verstricken wollen. Das geht ja auch gar nicht, denn das Garn für den einen Pullover (1,1 kg) war auf einem Strang, daraus habe ich 2 Knäuel à 550 Gramm gewickelt. Und wenn ich von denen 100 verstricken wollte ….. Ich denke auch lieber darüber nach, was ich stricke, wie ich stricke und aus welcher Wolle. Da ist es egal, ob es am Ende 10 Knäuel, 20, oder mehr werden.