März 2008


Danke an alle, die hin und wieder in meinen Blog gucken. Mit so vielen Besuchen hatte ich nicht gerechnet, schließlich gibt es Hunderte von Strickblogs. Viele sind sicherlich auch interessanter und aktueller. Viele Strickerinnen/Bloggerinnen sind zu Hause und haben mehr Projekte fertig und in Arbeit als ich.

Ich habe jetzt die Socken 03/2008 beendet, manch einer ist bei 30/2008. Wow, Wahnsinn. Macht auch weiter so, denn ich bekomme dann viele Anregungen.

Also, vielen Dank fürs Gucken und auf die nächsten 1000 und über ein paar mehr Kommentare würde  ich mich sehr freuen.

Das Wollschaf fragte:
Am 30.September 2007 endete die Wolldiät, die sich einige Bloggerinnen zu Jahresbeginn auferlegt haben. Mich würde es sehr interessieren, welche Erfahrungen in dieser Zeit gemacht wurden und welche Tipps und Tricks andere Bloggerinnen im Kampf gegen zunehmende Wollberge ( z.B.: 2 Paar Socken fertigstellen bevor Wolle für 1 neues Paar gekauft wird u.ä.) haben.

Eigentlich wollte ich diese Frage gar nicht beantworten, denn das Wollschaf hat sich damit recht viel Zeit gelassen. Die Frage hätte im Oktober gestellt werden müssen, als die betroffenen Bloggerinnen sabbernd die Wollgeschäfte gestürmt haben. Jetzt ist doch fast alles schon vergessen.

Ich jedenfalls halte keine Wolldiät, kaufe ab und an Wolle und habe natürlich immer zu viel, was den Vorteil hat, dass man immer was zum Stricken für diverse Projekte im Hause hat. 

Diese tollen Socken sind soeben fertig geworden. Die Wolle ist von Regia, schon etwas äter – Tibet Color. Die Farben kommen nicht so gut raus, es sind mehr Blautöne.

Pauli Socken 1

Es ist Größe 41/42, für den Sohn. Ich habe aber von den 200 g noch reichlich  Wolle übrig, so dass ich aus dem Rest auch noch ein Paar für mich stricken kann. Das Strickbild ist toll. Schade, dass Regia diese Sorte mit dem Beilauffaden nicht mehr herstellt.

Pauli Socken 2

Das Wollschaf fragte:

Für welches Modell aus einem Strickheft würdet Ihr Euch eher entscheiden: für das besondere oder aufwändige Muster bei normalem Schnitt oder eher für einen besonders ausgefallenen aber tragbaren Schnitt, dessen Muster Euch nicht gerade herausfordert?

Diesmal ist die Antworf klar, ich bevorzuge das einfache Muster mit ausgefallenem Schnitt, das macht was her. Komplizierten Mustern sieht man manchmal gar nicht an, wie schwer sie zu stricken sind.

Jetzt hab ich es geschafft und alle im Verzeichnis der deutschsprachen Strickblogs gelisteten Blogs wenigstens einmal angeschaut, manche gelesen, viele bewundert und die schönsten bei mir unter meinen Lesezeichen gespeichert um hin und wieder einmal vorbeizuschauen.

Dabei fiel mir auf, dass ich mit meinem Blog bei WordPress einen Glücksgriff gemacht habe. Viele Blogs sind aufgrund massiver Probleme bereits mehrfach umgezogen. Ich habe mit WordPress bisher noch keine Sorgen gehabt, es ist alles schön. Danke, WordPress ! Es muss ja auch mal gelobt werden was gut ist.

Nachdem ich einige Wochen lang das langweilige Rückenteil für einen Pullunder begonnen hatte, habe ich mich nun an das Vorderteil gewagt. Es ist gar nicht so einfach, das Muster hinzubekommen, ich habe viel skizziert, gezählt, gerechnet, denn schließlich soll ja noch eine Linie im Strickstich die Rhomben kreuzen. Die Wolle – Merino 2000 – ist wirklich toll. Sehr weich und ein tolles Maschenbild. Bis jetzt bin ich ganz zufrieden.

Pullunder I

Pullunder II

Die Farben auf den ersten Bild stimmen eher, hier kann man das Maschenbild sehen, ich bin ganz begeistert. Für die kreuzenden Stickreihen hatte ich mir graue Wolle ausgesucht. Je länger ist jetzt überlege, je besser würde ich wollweiß finden. Schatz, da müssen wir wohl nochmal in den Wolleladen, ooooh !

Die Handstulpen sind fast fertig, es fehlt nur noch ein Stück des Daumens. Ich bin sehr zufrieden, zumal das mein erster Versuch ist und ich keine Anleitung hatte.

Hanstulpen II

Handstulpen III

Die Farben auf dem zweiten Foto kommen dem Original recht nahe. Die Wolle ist toll und die Farben gefallen mir wirklich gut.

Angenadelt – ein paar Handstulpen

Da der Winter Anfang dieser Woche doch recht heftig zurückkam, habe ich die lange geplanten Handstulpen für mich angefangen. Die Wolle ist von Kirsten. Auf dem Strang sahen die Farben noch anders aus, viel brauner. Aber angestrickt gefallen mir die Farben sehr gut. Ja, nun werde ich den Daumen nach nach den Mottenhandschuhen zunehmen und dann einfach gerade weiterstricken.

strickhandschuh.jpg

Ich habe mir als Beispiel für meinen neuen Handstulpen die Halbfingerhandschuhe meines Sohnes raussuchen lassen. Der Schreck war groß. Diese waren so von Motten zerfressen, dass sie untragbar sind Die Löcher sind riesig. Andere im gleichen Fach lagernde Kleidungsstücke aus Wolle (Socken, Mützen und einen Schal aus der gleichen Wolle) haben die Biester verschont.

Ich dachte immer, dass der Polyanteil in der Regiawolle die Sachen vor Mottenfraß schützt, aber offensichtlich nicht.

Ja, da hat sich die Oma im vergangenen Jahr beim Stricken so viel Mühe gegeben und nun sind die Handschuhe hin …. Hier sind die Fotos, allerdings sind meine Finger zu klein.

handschuhemloch.jpg

handschuhmloch2.jpg

Heute, am dritten Streiktag der BVG bin ich nun reichlich genervt. Denn unsere geheime und damit nicht zugestaute Strecke zum Kurfürstendamm hat 2 neue Baustellen und wurde durch viele andere Autofahrer entdeckt, so dass wir zur Arbeit 55 Minuten brauchten. Vor 1 und 2 Tagen waren es noch 30 Minuten. Das Szenario für die nächste Woche bei vollständigem Streik der Berliner Verkehrsbetriebe und der S-Bahn vermag ich mir noch gar nicht vorzustellen.

Ich jedenfalls habe kein Verständnis für die unbefristeten Streiks von GdL und Verdi.

Beide Gewerkschaften nutzen ihre Machtposition der Stadt Berlin gegenüber aus. Anderen Gewerkschaftsmitglieder gegenüber in Jobs und Branchen, deren Bestreikung nicht so „publikumswirksam“ wäre, ist dies genauso unfair wie gegenüber der Berliner Bevölkerung, die dann sehen kann, wie sie zur Arbeit kommt. Da bleibt nur das teure Taxi, falls man eins bekommt, denn nicht jeder hat ein Auto, ein Fahrrad oder einen Kollegen, der ihn mitnehmen kann. Und die Taxi- oder Autofahrt kostet ja auch mehr, als die Fahrt mit der BVG.

In diesem Zusammenhang fällt mir ein, seit die U-Bahn-Eingänge geschlossen sind, ist auch der Bäcker „Backwerk“ am Kurfürstendamm unerreichbar für die Kundschaft und damit geschlossen. Ich bin also genötigt, die Brötchen bei Wertheim zu kaufen, wo diese fast doppelt so teuer sind, wie beim Backwerk !

p1010087.jpg

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